Hintergrundinfos

Die Transplantationsmedizin lebt vom Austausch!
Natürlich ganz konkret vom Austausch kranker Organen gegen gesunde, aber auch vom Austausch von Informationen. Denn damit Organe transplantiert werden können, müssen viele medizinische Faktoren zwischen Spender und Empfänger übereinstimmen. Findet sich kein passender Patient in der Schweiz, wird das Organ einer ausländischen Partnerorganisation angeboten. Die Organspende ist also keine rein nationale Angelegenheit: die Schweiz verdankt dem Austausch mit europäischen Partnerorganisationen, allen voran mit Frankreich, sehr viel.

Wissenstransfer
Die Transplantationsmedizin hat in kurzer Zeit grosse Entwicklungen durchgemacht und eindrückliche Fortschritte erzielt. Die Behandlungsmethoden werden laufend verfeinert, um die Lebensqualität der Organempfänger zu verbessern. Auch dabei findet ein reger internationaler Wissensaustausch statt.

Sensibilisierung
Alle Europäischen Länder unternehmen Anstrengungen, ihre Bevölkerung für die Organspende zu sensibilisieren. Denn nicht nur in der Schweiz, auch in anderen Ländern sind die Spenderraten zu tief: Über 65‘000 Menschen warten in der Europäischen Union auf ein neues Organ, etwa 10 Personen pro Tag warten vergeblich und sterben. Dies zu ändern ist eine gemeinsame Aufgabe, zu der die Schweiz ihren Beitrag leistet, 2017 unter anderem mit der Organisation des EODD.

Tage der Organspende – weltweit – europaweit - schweizweit
Wir feiern am 9.9.2017 auf dem Bundesplatz in Bern mit einem grossen Event den «European Day for Organ Donation and Transplantation» (EODD). Parallel dazu findet in Genf ein Festakt zum «World Day of Organ Donation and Transplantation» (WDODT) statt. Und auch der Nationale Tag der Organspende fällt auf dasselbe Datum. Damit werden erstmals in der Geschichte dieser Gedenktage alle drei Anlässe am selben Tag im selben Land stattfinden.